LEGACY #89

legacy 89Soliden Thrash Metal bieten HALBERD aus St. Petersburg mit ihrer Debüt-EP an, der sich nach dem etwas sinnlosen Instrumental-Intro mit vier Nummern auf internationalem Parkett beweisen möchte. Dabei achten die fünf Russen bei ihrer Kompositionen durchaus auf eine gewisse Eingängigkeit, Melodien, gekonnte Zitate aus der NWOBHM und mengen dem Ganzen ein wenig modernen Groove bei, was zu einem wie eingangs beurteilten, soliden Ergebnis führt. Kreator in ihrer Experimentierphase Mitte bis Ende der 90er kommen einem immer wieder in den Sinn, wobei HALBERD weder annähernd das Charisma noch das Songwriting von Petrozza & Co. reproduzieren können; auch eine Prise Sacred Reich lässt sich herausdeuten. Die gute Viertelstunde Spielzeit bringt die Erkenntnis, dass HALBERD nach eineinhalbjähriger Band-Geschichte durchaus etwas Produktives zustande bringen können, ohne die Thrash Metal-Szene mit einer neuen Erkenntnis oder etwas Zwingendem zu behelligen. Wem das reicht, der greift zu.

6 Punkte
Harald Deschler (LEGACY #89)

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