OMEGA DIATRIBE (for Legacy #129)

Legacy #129

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Die aus Ungarn stammenden OMEGA DIATRIBE verfolgen einen ereignisreichen, extremen Heavy-Ansatz, bei dem primär heftige Grooves, repetitive Songstrukturen sowie Polyrhythmik aufeinandertreffen. 

 

Der Titel des vierten Albums der Osteuropäer, die häufig in die Nähe von Meshuggah, Whitechapel, Machine Head und Fear Factory gerückt werden, lautet „Metanoia“. „In den ersten Jahren wollten wir den Leuten vor allem zeigen, wie schwer und komplex wir sein können, und haben nicht viel über die Songstrukturen nachgedacht“, rekapituliert Bassist Akos, darauf angesprochen, dass die Songs der Gruppe aus Budapest seit 2008 immer songdienlicher und nachvollziehbarer geworden sind. „Später haben wir erkannt, dass dies auch ein wichtiger Teil des Songschreibens ist, und begannen, ihm mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Das ging damit einher, auch neue Elemente zu implementieren. Der Band und Musik begegnen wir mit derselben Leidenschaft wie am Anfang, aber wir arbeiten härter und breiter als zu Beginn.“

Auf der neuen Platte sind unter anderem auch folkloristische Klänge wahrzunehmen, die das Gesamtbild neben einer einordnenden Atmosphäre bereichern: „In der Musik bin ich immer auf der Suche nach Kraft, Energie und Emotion und versuche, mich auf diese drei Dinge zu konzentrieren, wenn ich Songs schreibe“, erzählt Gitarrist und Kreativkopf Gergo. „Unser Ansatz ist recht spirituell und in gewisser Weise depressiv, sodass unsere Inspiration immer von negativen Dingen im Leben stammt. Deshalb können wir auch keine glückliche Musik machen. Heutzutage ist es sehr schwer, ‚einzigartige‘ Musik zu erschaffen. Ich möchte nicht behaupten, dass wir die originellste Band der Metal-Szene sind, aber unsere Songs ist zu 100% wahr und stammen tief aus unserer Seele.“ Die breite Heavy-Anlage bietet den Ungarn die Möglichkeit, zu experimentieren und kreativ zu wachsen: „Das Beste an dieser Art von Musik ist, dass man alles ausprobieren kann“, stimmt Akos zu. „Man kann zwei Steine zusammenschlagen, aufnehmen und einen Effekt darüber laufen lassen. Wenn das Ergebnis eindringlich ist, hat man vielleicht schon einen großartigen Song. Es ist ja subjektiv, was für wen gute Musik ist. Wenn wir ein Lied schreiben, denken wir nicht vorab darüber nach, welche Stile wir darin verwenden werden. Es ist einfach das, was von innen kommt, und erhält seine endgültige Form während eines langen Prozesses. Das ist keine bewusste Angelegenheit.“

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Der groovige und schwere CrossoverStil ist für OMEGA DIATRIBE ideal: „Das ist wie die Frage, warum man Bier mag“, witzelt der Bassist. „Es schmeckt einfach lecker. Wir sind mit vielen Genres aufgewachsen und haben viel ausprobiert. Am Ende war der Heavy Metal die Nummer eins in unserem Leben. Wir lieben es, unsere Musik auf Konzerten zu spielen und zu sehen, wie die Leute dazu headbangen. Würden wir Country-Musik oder Blues spielen, wären wir wohl nicht so glücklich und zufrieden.“ Gitarrist Gergo sieht es erwartungsgemäß ähnlich: „Wir hören verschiedene Musikstile, aber dieser schwergewichtige Metal-Stil mit seinen Killer-Grooves und dunklen atmosphärischen Elementen, der uns seit unserer Kindheit begleitet, lässt es für uns kristallklar erscheinen, dass wir genau diesen Stil und keinen anderen spielen möchten.“

Der größere Bezugsrahmen und die variable Ausgestaltung von „Metanoia“ sind das Ergebnis der Entwicklung der Ungarn: „Die Wahrheit ist, dass wir an den Liedern noch bewusster gearbeitet haben“, verrät Gergo. „Wir wissen, was wir mit der neuen Ära der Band erreichen wollen und haben uns an den Songs sprichwörtlich den Arsch abgearbeitet. In den neuen Liedern gibt es einen Haufen neuer Elemente, was für die Arbeit im Studio inspirierend war. Wir waren alle sehr gespannt, wie wir diese Tricks in unserer Musik umsetzen können. Klanglich war es zudem aufregend, mit Jens Bogren zusammenzuarbeiten. Er hat beim Mastering-Prozess von „Metanoia“ einen erstaunlichen Job geleistet.

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